Vom Club zum heutigen Verein

1860 gründet sich ein Heiligenberg-Club. Wanderwege, Schutzhütten und Wegemarkierungen werden angelegt.

1866 bis 1873 lässt Forstmeister Faber etwa 9 ha Fläche des Berges aufforsten. Das Ergebnis der Aufforstung ist heute noch zu erkennen.

Um 1880 finden auf der Festwiese am Heiligenberg Volksfeste und Bergturnfeste bis noch etwa 1955 statt. Der Berg wird mehr und mehr zum Ziel von Wanderern.

1885 baut der Heiligenberg-Club, Mitglied im Niederhessischen Touristenvereins, auf dem Berg eine kleine Wirtschaftshalle, später eine grössere Halle und eine Schutzhütte für Wanderer.

1902 wird ein 8 m hoher hölzerner Aussichtsturm errichtet.

1924 ist der Turm baufällig.

Burganlage

1935 kommt der Gedanke auf, die Burganlage zum Gauehrenmal zu erklären.

Am 2. Januar 1935 wird die Bergkuppe durch den Arbeitsdienst von Bäumen und Büschen freigeschlagen, die Grundmauern der verfallenen Burg freigelegt.

In den Sommermonaten 1936 bis 1938 werden die Mauern auf den heutigen Stand hochgezogen. Helfer aus Gensungen und den Gemeinden rings um den Berg helfen in freiwilligen Einsätzen die Basaltsteine vom Hang des Berges auf die Höhe zu reichen, wo sie dann von einer örtlichen Baufirma verarbeitet werden. Für die Gestaltung und Leitung der Arbeiten zeichnet der Regierungsbaurat Dr. Textor aus Homberg verantwortlich.

Eine im Mai 1939 angebrachte Ehrentafel für die Gefallenen des Weltkrieges wird im März 1945 von amerikanischen Truppen zerstört und später entfernt.

Burg-Hotel Heiligenberg

Die Anfänge in der Bauphase in den Jahren 1949 - 1952.

Zweckverband Heiligenberg

1956 lässt der Zweckverband Heiligenberg, gebildet vom ehemaligen Kreis Melsungen und der Gemeinde Gensungen, den äußeren großen Torbogen als Abschluss der Burganlage erbauen.

Von 1956 bis 1960 hat der Heiligenbergverein zwei weitere Ebenen zum Tal hin erweitert und mit Mauern umgeben.

Steintische und Holzbänke werden aufgestellt.

Die Mitglieder des Heiligenbergvereins pflegen und erhalten die Burganlage, die Ruhebänke und die Wanderwege auf und um den Heiligenberg herum.

Unzählige Arbeitsstunden werden von freiwilligen Helfern alljährlich geleistet, weil sie Freude daran haben, den Heimatgedanken zu pflegen.

Sie freuen sich über das Lob der Besucher, die die Schönheit und Sauberkeit der Anlage würdigen.