Aktuelles

Der Rundbrief (Nr. 62 Nov. 2020) .

Unter der Rubrick Wandergruppen finden Sie den Wanderplan 2021 der Langstreckenwandergruppe.

Liebe Heimat- und Wanderfreunde!
Der Heiligenbergverein sagt die Jahreshauptversammlung (umgeplant für Samstag, den 07. November 2020) leider wg. Corona wieder ab!
Der Vorstand: Hannelore Mark und Dietmar Preiss

Langstreckenwanderung am 11.10.2020

Nach dem ein Teil der Wandergruppe sich auf dem Edeka-Parkplatz Stieglitz getroffen hatten, fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Wabern. Hier trafen wir auf den Rest der Wandergruppe.

Vom VR-Bank Parkplatz gingen wir durch Wabern. Edith Janßen erklärte die an den verschiedenen Orten in der Gemeinde aufgestellten Holzfiguren.

Oder die Abendmalsage vom Hl. Wigbert und den ersten Standort der Zuckerfabrik.

Mit 12 Wanderern setzten wir unsere Wanderung fort. Bei schönstem Wanderwetter (Sonne und Wolken wechselten sich ab und die Luft hatte 13°) ging es an der rechten Eder Seite in Richtung Fritzlar. Bei Obermöllrich überquerten wir die Eder. Danach wurde an dem Sportplatz Obermöllrich unsere Mittagsrast gemacht.

Weiter ging es dann auf der linken Seite der Eder nach Niedermöllrich: kurz vor dem Ort kamen wir an dem Erzbergwerk (bis 1943) vorbei.

In Niedermöllrich überquerten wir wieder die Eder und wanderten nach Wabern zurück. Es war wieder ein gelungener Wandertag.

Der ursprünglich für den 9. August geplante 48. Volkswandertag konnte leider nicht stattfinden .

Endlich!
Nach mehr als 3-monatiger durch Corona-Virus bedingter Zwangspause konnte die Langstreckenwandergruppe unseres Vereins endlich wieder die Wanderschuhe schnüren und zu der lange geplanten Juni-Wanderung aufbrechen. Hierzu trafen sich elf mutige und mit Mund- und Nasenschutzmasken bestens ausgerüstete Wanderfreunde und -innen am 21.6. um 10.00 Uhr auf dem Wanderparkplatz „Unteres Firnsbachtal“. Nach freudiger Begrüßung ging es zunächst zum ehemaligen Steinbruch Hirzstein, wo alle Wanderer die beeindruckende steile Basaltwand in Augenschein nahmen. Anschließend wanderten wir weiter über die Kaffeemühle und die Felsformation „Porta Lapidaria“ zum wieder geöffneten Bismarckturm. Nach Bewältigung der 120 Stufen bot sich allen ein toller Blick über Kassel und die nähere Umgebung. Wir wanderten weiter zum Teufelseck, legten eine kurze Rastpause ein und besichtigten anschließend intensiv die Teufelsmauer. Die Wandergruppe war recht erstaunt darüber, welch merkwürdige Steingebilde die Natur hervorbringen kann. Nach weiterer kurzer Wegstrecke erreichten wir einen erneuten Höhepunkt unserer Wanderung, den Aussichtspunkt Hirzstein. Hier bot sich allen ein spektakulärer Ausblick über einen weiten Teil Nordhessens bis hin zum Eisenberg und zum Alheimer. Die anschließende Wanderstrecke führte uns zunächst zum Eingang in den Schlüsselstollen des Erbstoller Bergwerks in der Nähe des Herbsthäuschens und zum Schluß durch das romantische Firnsbachtal wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung.
Nach ca. 12,5 km bei bestem Wanderwetter zurückgelegter Wanderstrecke konnten alle Teilnehmer und -innen gut gelaunt die Heimfahrt antreten.
Brand der Toiletten-Anlage des HBV am 30.05.2020
Da hatten wir allen Leserinnen und Lesern der Felsberger Nachrichten frohe Pfingsten gewünscht und uns auf den Open-Air-Pfingstgottesdienst auf der Heiligenbergwiese gefreut. Doch dann kam am Pfingstsamstag die Brandstiftung an der Toiletten-Anlage dazwischen. Obwohl die Gensunger Feuerwehr sehr schnell vor Ort war, konnte sie den Totalschaden an der Anlage nicht verhindern. Vom HBV waren Walter, Herta und Daria Clobes als erste am Tatort. Sodann konnte sich der 2.Vorsitzende, Dietmar Preiß, von dem Geschehen überzeugen, dass für längere Zeit den Wanderern und Wanderinnen die immer geöffnete Wander-Toilette nicht mehr zur Verfügung steht. Die Wander-Toilette trug auch dazu bei, dass der Heiligenberg ein gepflegter Ort war.
Der Vorstand wird in der nächsten Woche beraten, wie es weitergeht. Er möchte aber in dieser Stelle noch einmal der Freiwilligen Feuerwehr herzlich für ihren schnellen Einsatz danken. Wir sind auch dankbar, dass es zu keinem Waldbrand gekommen ist und das Löschwasser sogar noch ein paar Bäumen Gutes getan hat. Ein Bild der zerstörten Anlage und ein Bild von dem Pfingst-Altar am Sonntag beweisen, wie nahe Gut und Böse beieinander liegen.

Der Rundbrief Nr. 61 vom Mai 2020) .


Ostergrüße
Der Vorstand des Heiligenbergvereins wünscht allen seinen Mitgliedern, Freunden und Förderern ein gesegnetes Osterfest. Leider können wir Ostern nicht wie gewohnt in der Gemeinschaft feiern und uns auch nicht zum Ostergottesdienst treffen. Aber wir können – bei hoffentlich schönem Wetter – einen Osterspaziergang machen und uns mit dem gebotenen Abstand „Frohe Ostern“ wünschen. Wir tun es auf diesem Wege und hoffen, dass unsere Verbundenheit hält und trägt, bis wir uns wieder persönlich treffen können.

Arbeitskreis:
Wir bemühen uns, die Mülleimer weiterhin zu leeren und den Heiligenberg sauber zu halten. Leider ist die Turmkasse im März aufgebrochen worden, aber nach Anbringung eines neuen Schlosses waren jetzt im April wieder einige Münzen drin. Wir danken allen Wanderern und Spaziergängern für Ihre Spende, die wir als Wertschätzung und Anerkennung für unsere Arbeit verstehen. Wenn Ihnen um den Heiligenberg etwas auffällt oder wenn Sie Beschädigungen an den Ruhebänken bemerken, dann sagen Sie uns bitte Bescheid – Telefon: 05662/ 408 80 55 – vielen DANK.
Liebe Heimat- und Wanderfreunde!
Die Jahreshauptversammlung (vormals für 28. März geplant) ist abgesagt.
Der neue Termin sollte 7. November sein, musste aber auch abgesagt werden.

Fünf „Felsberger“ auf dem Heiligenberg

Wenn Sie vier davon nicht kennen, liegt das daran, dass die Herren aus unserer Partnerstadt in der Schweiz sind. Mitte Januar besuchte eine Delegation aus der Partnerstadt Felsberg unsere Stadt. Sie hatten u.a. eine Führung auf dem Heiligenberg. Bürgermeister Steinmetz ergreift die Gelegenheit, den Gästen Ortsteile Felsbergs zu zeigen. Nur vom Heiligenberg ist das mit einem Rundblick möglich.


Rundwanderung im Melgershäuser Wald
(Langstreckenwandergruppe 12.1.2020)

Wir starteten um 9:00 Uhr am Gensunger Museum mit insgesamt 12 Personen unsere heutige 15 km lange Wanderung. Zunächst führten uns unsere Wanderführer Hannelore und Walter Mark an der Bahn entlang, Richtung Melgershäuser Wald. Im Gänsemarsch durchquerten wir eine schmale Autobahn-Unterführung. Der Zugang wurde durch Walter Mark bei der Vorwanderung „freigelegt“, ansonsten hätten wir diese Unterführung gar nicht nutzen können. Weiter ging es zum „Bucheneck Panorama“ – eine Sitzgruppe mit einem herrlichen Blick auf Melgershausen und Umgebung. Hier entstand auch unser heutiges Foto mit der Wandergruppe. Nachdem wir Melgershausen durchquerten, ging es weiter nach Heßlar zum Landgasthof Schwarz, wo wir schon erwartet wurden. Gut gestärkt ging es über unseren Hausberg zurück nach Gensungen.

Langstreckenwandergruppe 12.1.2020

Viele interessierte Gäste aus Felsberg, Gensungen, Melsungen und aus der Naumburger Gegend (Rund um die Weidelsburg) verfolgten am 8.1. 2020 ab 19h sehr aufmerksam den Bericht von Heinz Körner:
Der Heiligenberg bei Gensungen in den Jahren des Nationalsozialismus
Unser ZIBB (Zentrum Interkultureller Bildung und Begegung), wie der „Alte Bahnhof Gensungen“ nun genannt wird, war mit ca. 75 Personen bis auf den letzten Platz besetzt. Die einleitenden Worte übernahm der Ehrenvorsitzende Fritz Strack vom Heiligenbergverein. Viele Informationen, die Heinz Körner über einen längeren Zeitraum zusammengetragen hatte, wurden von ihm professionell vorgetragen und mit einer BeamerPräsentation unterstützt. Die ganze Präsentation kann man auch in einer Broschüre nachlesen, die bei dem Stadtarchiv Felsberg, Poststraße 8 in Gensungen, käuflich erworben werden kann.

Heinz Körner, Fritz Strack, Kornelia Dittmar und Klaus Winter vom Stadtarchiv
Heinz Körner trägt vor
die interessierten Besucher füllten das ZIBB

Der Heiligenberg bei Gensungen
in den Jahren des Nationalsozialismus

VORTRAG: HEINZ KÖRNER
8. JANUAR 2020, 19:00h
„Alter Bahnhof Gensungen“
Zur Ederau 2
Veranstalter:Stadtarchiv Felsberg Heiligenbergverein Gensungen e.V.

Langstreckenwanderung
Das Foto zeigt die Langstrecken-Wandergruppe am 8.12. ’19 bei einem Zwischenstopp auf der Kartause. Die Wanderung wurde von Heinz Inauen geführt und wir haben an diesem Tag rund 10 km zurückgelegt. Der Weg führte uns von Gensungen nach Beuern, über den Heiligenberg und dann zur Kartause. Hier hat uns Klaus Winter über das Leben auf der Kartause informiert. Dann wanderten wir zurück nach Gensungen und trafen uns in der Gaststätte Ederblick, um diesen Tag mit einem guten Essen abzuschließen.
Weihnachten 19/20 (Bild: Erich Niemeyer)
Hand in Hand: auf dem Heiligenberg stellten in 400 Metern Höhe Mitglieder des Heiligenbergvereins Gensungen und des Stammtisches „Die Bärenfänger” eine sieben Meter hohe Fichte aus dem Markwald Beuerholz auf. Der Baum wurde erstmals mit neuen Spanngurten befestigt. Foto: Manfred Schaake

Gensungen: 800 Jahre Kloster Kartause bei Gensungen – das war das Thema einer öffentlichen Führung, die am Samstag den 19. Oktober auf dem ehemaligen Klostergelände zwischen Gensungen und Heßlar stattfand.
Fritz Strack, Ehrenvorsitzender des Heiligenbergvereins Gensungen, berichtete über die Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters.
Auch das Bienenkundemuseum des Bezirksimkervereins Felsberg war geöffnet .
Wo einst die Nonnen lebten – Papst löste Nonnenkloster auf – Mönche lösten die Nonnen ab

Am 19. Oktober 2019 war Führung auf dem ehemaligen Kloster Kartause
Von Manfred Schaake:

Nach einem Großfeuer am 12. September 1957 blieben vom ehemaligen Kloster und der landwirtschaftlichen Hofanlage nur noch die Außenmauern der früheren Kirche und des Vorsteher-Hauses übrig, in dem einst der Prior, der männliche Vorsteher des Klosters, lebte. Im ehemaligen Priorat ist jetzt das Bienenkundemuseum untergebracht. Fritz Strack und Klaus Winter vom Stadtarchiv haben sich näher mit der Geschichte der Kartause befasst. Winter hatte bereits Anfang des Jahres mit einer Wanderung in das Leben der Nonnen auf dem Eppenberg eingeführt, die dort „nur“ 200 Jahre bleiben durften und dann von Kartäuser Mönchen aus Erfurt abgelöst wurden. Als Gründungstag gilt der 3. März 1219. Winter und Strack stützten sich unter anderem auf die Doktor-Arbeit von Gisela Heimerich aus Fulda aus dem Jahre 1979.
Die Erlaubnis, auf dem Eppenberg bei Gensungen eine Filialniederlassung anzulegen, erteilte Landgraf Hermann von Thüringen dem Propst Arnold vom Ahnaberg bei Kassel im Jahre 1217 während seines Aufenthaltes in der Stadt Münden. Grund und Boden für das Klostergelände gehörte der Abtei Hersfeld. Im Kloster Ahnaberg herrschte Platznot, und so wurde auf dem Eppenberg eine Filiale für zwölf Nonnen und eine Meisterin (Magistra) errichtet. Klaus Winter: „Am 3. März 1219 hat der Erzbischof von Mainz in einem Brief das Mutterkloster und ausdrücklich auch die Filiale auf dem Eppenberg unter Schutz gestellt.“ Trotzdem blieb die Filiale fortan streng an das Mutterkloster gebunden, hat Winter herausgefunden: „So gab es die Verpflichtung, den Probst vom Ahnaberg jährlich vier Mal für einen Tag und zwei Nächte aufzunehmen und standesgemäß zu bewirten.
Außerdem hatten ihm die Nonnen ein Pferd oder Geld zu stellen für die jährliche Reise zum Generalkonvent des Ordens in Premontré in Nordfrankreich.“ Berichtet wird, so Klaus Winter, dass dem Landgrafen der Lebenswandel der frommen Frauen nicht gefallen habe: Aber diese waren wohl zu selbständig und selbstbewusst geworden. Sogar einen Prozess gegen den Landgrafe hätten sie angestrengt.“ Auf Betreiben des Landgrafen von Hessen habe der Papst im 15. Jahrhundert das Nonnenkloster auf dem Eppenberg aufgehoben und die Mönche des Karthäuser Ordens aus Erfurt dort eingesetzt. Die blieben dann bis zur Reformation in Hessen 1527. Winter: „Sie konnten sich danach frei entscheiden, ob sie zu dem neuen Glauben übertreten oder in andere Klöster wechseln oder ganz aus dem strengen Klosterleben ausscheiden wollten.“

HINTERGRUND Keine Pläne überliefert Zu keiner Epoche habe es nach Angaben von Klaus Winter vom Felsberger Stadtarchiv Pläne oder auch nur Skizzen vom Stift Eppenberg oder Kloster Kartause gegeben. Bekannt sei dagegen, dass die hessischen Landgrafen das Kloster nach dessen Aufhebung mehrfach umgebaut hätten. Die Historikerin Dr. Gisela Heimrich schreibt bereits 1979. „Kein Bauplan, keine Beschreibung der Stiftsbauten und keine Abbildung aus der Frühzeit Eppenbergs sind überliefert worden. Grabungen haben bisher nicht stattgefunden.“ Würden die verschütteten Mauerreste einmal freigelegt, wären Überraschungen ganz sicher, meint Winter. Nach den Worten von Fritz Strack vom Heiligenbergverein weiß auch niemand, wo sich der Friedhof des Klosters befunden hat. m.s.

siehe auch den Artikel in den Felsberger Nachrichten 10 / 2019 .

Am 11. 08.19 fand der (eigendlich) jährliche Volkswandertag des Heiligenbergvereines Gensungen statt (da er 2020 Coronabedingt nicht stattfand, wird dieser Bericht hier belassen):
Zwei Wandergruppen starteten um 9:30/10:00 Uhr bei herrlichem Wetter auf den Weg zum Hausberg von Gensungen, um sich dann mit einer geräucherten Forelle, einem „Gensunger“ (ein Burger) oder einer leckeren Bratwurst zu stärken. Hannelore Mark begrüßte Wanderer und Gäste, Franz Knarr sorgte für die musikalische Unterhaltung mit seinem Akkordeon.

Dietmar Preiss begeisterte die kleinen Gäste mit einem Theaterstück über einen kleinen blauen Wal, der das Wasser suchte. Ihm war nicht bewusst, dass er darin schon immer lebte.

Ein weiteres Highlight war dann der Kontakt mit Alpakas und Lamas, die von den Kleinen, aber auch von den Erwachsenen gestreichelt und an der Leine nach oben auf den Heiligenberg geführt wurden. Der Besitzer, Herr Gerhard Ringk aus Berndshausen, erzählte über seine Arbeit mit den Tieren und beantwortete alle Fragen.

Alle waren sich einig: Ein gelungener Volkswandertag 2019!

Und vorher wurde natürlich gemäht. Ein Dank an die Mähmannschaft!


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