Aktuelles

Langstreckenwanderung
Das Foto zeigt die Langstrecken-Wandergruppe am 8.12. ’19 bei einem Zwischenstopp auf der Kartause. Die Wanderung wurde von Heinz Inauen geführt und wir haben an diesem Tag rund 10 km zurückgelegt. Der Weg führte uns von Gensungen nach Beuern, über den Heiligenberg und dann zur Kartause. Hier hat uns Klaus Winter über das Leben auf der Kartause informiert. Dann wanderten wir zurück nach Gensungen und trafen uns in der Gaststätte Ederblick, um diesen Tag mit einem guten Essen abzuschließen.

Übrigens hängt der neue Langstreckenwander-Plan für 2020 auf der Seite oben unter Wandergruppen!

Heiligenberg > Baum > Weihnachtsbeleuchtung ! (Bild: Manfred Schaake)
Der Baum steht!
Von den Mitgliedern des Heiligenbergvereins, verstärkt durch die Bärenfänger, konnte auch in diesem Jahr wieder der Weihnachtsbaum auf dem Heiligenberg errichtetet werden. Selten war so gutes Wetter, als der Baum mit Traktorfahrer Wolfgang Dippel die Burg erreichte. Günter Lück prüfte die Kantholzkonstruktion, über die der Baum nach oben gezogen wurde. Oben angekommen befestigten fleißige Hände die Beleuchtung und nun geht es ans Aufrichten. Kritisch beäugt von Manfred Schaake, der auch in diesem Jahr wieder das offizielle Bild geschossen hat. Der Weihnachtsbaum steht auf dem Heiligenberg und wird vom 1. Advent bis zum 6. Januar ins Tal leuchten – ein helles Licht in der Nacht in dunkler Zeit.

Die Adventsfeier des Heiligenbergvereins fand am 01.12.2019 im Burghotel Heiligenberg statt!


Langstreckenwanderung
Am 10. November 2019 trafen wir uns in Gensungen und fuhren in Fahrgemeinschaften zum Rhündaer Sportplatz. Hier wanderten 13 Personen durch Rhünda und am Harler Berg entlang zum DGH in Harle, dort wurde ein Trinkpause eingelegt.
Danach ging es weiter durch den Ort. Am Friedhof bogen wir ab in Richtung Unshausen ab. Es war ein typischer Novembertag, bis Mittag war die Sicht durch Nebel eingeschränkt.

Nach einer Runde durch Unshausen, einige wollten Pilze auf einem Bauernhof holen, leider war der Verkauf an diesem Tag geschlossen, kehrten wir im Bistro 254 zum Mittagessen ein. Nach der Pause ging es, teilweise im Sonnenschein, weiter auf dem ‚SchwalmRadWeg‘ nach Harle. Hier überquerten wir erst die Bundesstraße, danach die Schwalm. Nach einer gewanderten Strecke von ca. 15,5 Kilometern erreichten wir wieder unsere Autos.

Es war ein schöner und gelungener Wandertag. Bis zum nächsten Wandertag am 8. Dezember 2019.
‚Frisch auf‘ | Wanderführer Erich Niemeyer & Edith Janßen

Der neue Rundbrief (Nr. 60 Okt 2019) ist da.

Gensungen: 800 Jahre Kloster Kartause bei Gensungen – das war das Thema einer öffentlichen Führung, die am Samstag den 19. Oktober auf dem ehemaligen Klostergelände zwischen Gensungen und Heßlar stattfand.
Fritz Strack, Ehrenvorsitzender des Heiligenbergvereins Gensungen, berichtete über die Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters.
Auch das Bienenkundemuseum des Bezirksimkervereins Felsberg war geöffnet und Imker Reinhold Hofmann informierte das Publikum.
Wo einst die Nonnen lebten – Papst löste Nonnenkloster auf – Mönche lösten die Nonnen ab

Am 19. Oktober Führung auf dem ehemaligen Kloster Kartause
Von Manfred Schaake:

Nach einem Großfeuer am 12. September 1957 blieben vom ehemaligen Kloster und der landwirtschaftlichen Hofanlage nur noch die Außenmauern der früheren Kirche und des Vorsteher-Hauses übrig, in dem einst der Prior, der männliche Vorsteher des Klosters, lebte. Im ehemaligen Priorat ist jetzt das Bienenkundemuseum untergebracht. Fritz Strack und Klaus Winter vom Stadtarchiv haben sich näher mit der Geschichte der Kartause befasst. Winter hatte bereits Anfang des Jahres mit einer Wanderung in das Leben der Nonnen auf dem Eppenberg eingeführt, die dort „nur“ 200 Jahre bleiben durften und dann von Kartäuser Mönchen aus Erfurt abgelöst wurden. Als Gründungstag gilt der 3. März 1219. Winter und Strack stützten sich unter anderem auf die Doktor-Arbeit von Gisela Heimerich aus Fulda aus dem Jahre 1979.
Die Erlaubnis, auf dem Eppenberg bei Gensungen eine Filialniederlassung anzulegen, erteilte Landgraf Hermann von Thüringen dem Propst Arnold vom Ahnaberg bei Kassel im Jahre 1217 während seines Aufenthaltes in der Stadt Münden. Grund und Boden für das Klostergelände gehörte der Abtei Hersfeld. Im Kloster Ahnaberg herrschte Platznot, und so wurde auf dem Eppenberg eine Filiale für zwölf Nonnen und eine Meisterin (Magistra) errichtet. Klaus Winter: „Am 3. März 1219 hat der Erzbischof von Mainz in einem Brief das Mutterkloster und ausdrücklich auch die Filiale auf dem Eppenberg unter Schutz gestellt.“ Trotzdem blieb die Filiale fortan streng an das Mutterkloster gebunden, hat Winter herausgefunden: „So gab es die Verpflichtung, den Probst vom Ahnaberg jährlich vier Mal für einen Tag und zwei Nächte aufzunehmen und standesgemäß zu bewirten.
Außerdem hatten ihm die Nonnen ein Pferd oder Geld zu stellen für die jährliche Reise zum Generalkonvent des Ordens in Premontré in Nordfrankreich.“ Berichtet wird, so Klaus Winter, dass dem Landgrafen der Lebenswandel der frommen Frauen nicht gefallen habe: Aber diese waren wohl zu selbständig und selbstbewusst geworden. Sogar einen Prozess gegen den Landgrafe hätten sie angestrengt.“ Auf Betreiben des Landgrafen von Hessen habe der Papst im 15. Jahrhundert das Nonnenkloster auf dem Eppenberg aufgehoben und die Mönche des Karthäuser Ordens aus Erfurt dort eingesetzt. Die blieben dann bis zur Reformation in Hessen 1527. Winter: „Sie konnten sich danach frei entscheiden, ob sie zu dem neuen Glauben übertreten oder in andere Klöster wechseln oder ganz aus dem strengen Klosterleben ausscheiden wollten.“

HINTERGRUND Keine Pläne überliefert Zu keiner Epoche habe es nach Angaben von Klaus Winter vom Felsberger Stadtarchiv Pläne oder auch nur Skizzen vom Stift Eppenberg oder Kloster Kartause gegeben. Bekannt sei dagegen, dass die hessischen Landgrafen das Kloster nach dessen Aufhebung mehrfach umgebaut hätten. Die Historikerin Dr. Gisela Heimrich schreibt bereits 1979. „Kein Bauplan, keine Beschreibung der Stiftsbauten und keine Abbildung aus der Frühzeit Eppenbergs sind überliefert worden. Grabungen haben bisher nicht stattgefunden.“ Würden die verschütteten Mauerreste einmal freigelegt, wären Überraschungen ganz sicher, meint Winter. Nach den Worten von Fritz Strack vom Heiligenbergverein weiß auch niemand, wo sich der Friedhof des Klosters befunden hat. m.s.

siehe auch den Artikel in den Felsberger Nachrichten 10 / 2019 .

Hochzeit auf dem Heiligenberg

Bei traumhaften Sonnenschein gaben sich am Samstagnachmittag Caro Barthel-Meyer und Patrick Barthel aus Malsfeld auf dem Heiligenberg das JA-Wort. Es war der Wunsch des Bräutigams auf dem Heiligenberg mit seiner geliebten Caro den Bund fürs Leben zu schließen, da er mit dem Heiligenberg viele schöne Kindheitserinnerungen verbindet. Oft war er hier oben mit seiner Oma und der Heiligenberg bedeutet für ihn: Heimat.
Nachdem der Heiligenbergverein zugestimmt hatte, nahm den Frischvermählten eine freie Rednerin das Trauversprechen vor der Familie und den Freunden ab.

Der Heiligenbergverein gratuliert ganz herzlich und wünscht ihnen eine glückliche gemeinsame Zukunft.
21.September 2019
Aktion Saubere Landschaft um und am Heiligenberg
Auch am 21.September 2019 haben sich wieder einige Mitglieder des Heiligenbergvereins gebückt für die Umwelt: Fritz Strack, Dietmar Preiß, Walter Clobes, Walter Mark, Dieter Schmidt, Otto Wicke haben aufgesammelt, was andere rund um den Heiligenberg weggeschmissen haben. Die Ausbeute war erfreulicher Weise nicht sehr groß, könnte aber noch kleiner sein, wenn wir es mit dem Schutz unserer Umwelt noch ernster nähmen. Die Foto-Dokumentation hat wieder in bewährter Weise Herta Clobes gemacht und zusammen mit Daria Clobes und ihrem Freund für eine leckere Gulasch-Suppe in der Heiligenberg-Hütte gesorgt. Danke!
gebückt für Umwelt
und dann auch gefachsimpelt.

Wanderung vom 15. September 2019 (Langstreckenwandergruppe)
Unsere Septemberwanderung führte uns diesmal in den nördlichen Kaufunger Wald. Elf Wanderinnen und Wanderer starteten bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen vom Wanderparkplatz Rinderstall zu einer Rundwanderung auf breiten Forstwegen. Dabei durchquerten wir auf einem Bohlenweg das Hochmoor im Naturschutzgebiet Hühnerfeld. Allerdings war von den versprochenen fleischfressenden Pflanzen nichts zu sehen. Der Klimawandel macht sich nicht nur in den Fichtenwäldern sondern auch hier bemerkbar. Nach dem wir noch einen „Ameisenpfad“ durchwandert hatten, kehrten wir zur Rast im Rinderstall zu Kaffee und Kuchen ein.
Wanderführer Heinz Inauen


Günter Lück und unser Wanderführer: Heinz Inauen

Am 11. 08.19 fand der jährliche Volkswandertag des Heiligenbergvereines Gensungen statt.
Zwei Wandergruppen starteten um 9:30/10:00 Uhr bei herrlichem Wetter auf den Weg zum Hausberg von Gensungen, um sich dann mit einer geräucherten Forelle, einem „Gensunger“ (ein Burger) oder einer leckeren Bratwurst zu stärken. Hannelore Mark begrüßte Wanderer und Gäste, Franz Knarr sorgte für die musikalische Unterhaltung mit seinem Akkordeon.

Dietmar Preiss begeisterte die kleinen Gäste mit einem Theaterstück über einen kleinen blauen Wal, der das Wasser suchte. Ihm war nicht bewusst, dass er darin schon immer lebte.

Ein weiteres Highlight war dann der Kontakt mit Alpakas und Lamas, die von den Kleinen, aber auch von den Erwachsenen gestreichelt und an der Leine nach oben auf den Heiligenberg geführt wurden. Der Besitzer, Herr Gerhard Ringk aus Berndshausen, erzählte über seine Arbeit mit den Tieren und beantwortete alle Fragen.

Alle waren sich einig: Ein gelungener Volkswandertag 2019!

Und vorher wurde natürlich gemäht. Ein Dank an die Mähmannschaft!

Mäheinsatz auf dem HEILIGENBERG
Trotz des trockenen Wetters sind Gras und Kraut auf dem Heiligenberg so gut gewachsen, dass teilweise die vielen Sitzgelegenheiten auf der Burg völlig überwuchert waren. Dank des Motorsenseneinsatzes von Jörg Döring, Helmut Pfannkuch, Jörg Schnitzerling und anderer ehrenamtlicher Helfer konnte wieder ein einladender Zustand hergestellt werden. Jetzt lässt es sich wieder gut sitzen und eventuell auch picknicken. Abfallbehälter gibt es auch reichlich, die jetzt regelmäßig von Klaus Wiederhold geleert werden. Die Arbeitskreisleute des Heiligenbergvereins bemühen sich, die Burganlage ordentlich und sauber zu erhalten. Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, ihren Beitrag zu leisten, dass das auch so bleibt.


Bankaufstellung
Einige Dorfbewohnerinnen hatten bei der „Wirtin ihres Vertrauens“ den Wunsch geäußert, dass eine Bank in der Nähe des Friedhofs aufgestellt werden sollte, damit sie – auf dem Weg ins Dorf – die Möglichkeit hätten, sich einmal kurz zu setzen und zu verschnaufen.

Die stellv. Ortsvorsteherin von Gensungen, Astrid Draber, hat diesen Wunsch gern weitergetragen, Heidi Folwerk (Ortsvorsteherin) hat das Einvernehmen mit der Stadt hergestellt, so dass im Frühjahr von Walter Clobes und Günter Lück (Mitglieder des Arbeitskreises des Heiligenbergvereins) die Bank fachmännisch aufgestellt wurde. Die Materialkosten wurden vom Ortsbeirat Gensungen übernommen.


v.l.: Gerda Schützenmeister, Guste Werner, Astrid Draber und Ruth Fröhlich

Der aktuelle Rundbriefe des Heiligenbergvereins ist da Nr 59 (Mai 2019)

Bericht über die Jahreshauptversammlung des Heiligenbergvereins 2019
(aus den Felsberger Nachrichten 15/2019 vom 08.04.2019)
Der Gensunger Heiligenbergverein hat seinen Vorstand gewählt. Und auch im kommenden Jahr liegt das Vertrauen des Vereins in den Händen von Hannelore Mark als Vorsitzende und Dietmar Preiß als deren Stellvertreter. Nach einem Rückblick auf ein aktives Jahr mit vielen Veranstaltungen wählten die Mitglieder des Vereins bei der Jahreshauptversammlung ihren Vorstand neu. Bernd Göbel übernimmt von Walter Mark das Amt des Kassierers und Elke Lück wurde als Pressewartin gewählt. Das Amt des Vorsitzenden des Arbeitskreises bleibt vorerst kommissarisch von Dietmar Preiß und Walter Clobes besetzt.
„Achtung verdient, wer vollbringt was er vermag“, mit diesen Worten eröffnete Hannelore Mark die diesjährige Jahreshauptversammlung. Die Mitglieder schauten gemeinsam auf ein Jahr zurück, in dem sie die regelmäßigen Aktivitäten wie den Volkswandertag, die sogenannte Spinnstube und interessante Führungen auf dem Heiligenberg und dem Mittelhof durchführten. Erfolgreich liefen auch die Tage der Landschaftspflege ab, die dem Heiligenbergverein sehr am Herzen liegen. Das auch die Burg weiterhin ein attraktives Ausflugsziel bleibt, dafür sorgt künftig Klaus Wiederhold, der ohne offizielles Amt die Müllentsorgung übernimmt. „Die Leistungen der Ehrenämter ist grundlegend nicht bezahlbar“, sagt Jürgen Kaufmann, 1. Kreisbeigeordneter. Er hob bei seiner Ansprache besonders die überlokale Wirkung des Heiligenberges als Besuchermagnet hervor. Neben Kaufmann sprachen auch Bürgermeister Volker Steinmetz, Dr. Kai-Uve Hanitsch vom Ortsbeirat Gensungen sowie Horst Fenge, 1. Vorsitzender des Burgvereins, den Vereinsmitgliedern Grußworte und Worte des Dankes für die geleistete Arbeit aus.

Jahreshauptversammlung 2019

Geehrt wurden für langjährigen Mitgliedschaft:
15-jährige Treue : Klaus Allmeroth, Peter Eicher, Christine Hoffmann, Edith und Horst Kilian, Heidi Knarr, Maria Minnich, Götz Pfannkuche, Julia und Wolfgang Wendt sowie Dr. Karl Wetekam
25-jährige Treue : Stefan Braun, Ruth Fröhlich, Luise Grabowski, Esther Hanitsch, Herbert Heller, Irmgard und Jürgen Plock, Dr. Meinhard Rudolff, Dr. Karin Schüte, Jürgen Steinbrecher, Dirk Stieglitz sowie Dr. Wolfgang Thauer
40-jährige Treue: Werner Braun, Heidi Folwerk, Angelika Görs Stahl und Reinhard Gundlach
50-jährige Treue: Ursula Kniess und Reinhard Suess
60-jährige Treue: Paul Clobes

Möchten Sie auch Mitglied des heiligenbergvereins Gensungen e.V. werden? Schauen Sie sich hier die Beitrittserklärung an.
„Kein Plastik auf dem Heiligenberg!“ (März 2019)
Als Beitrag zum Umweltschutz führte der Arbeitskreis des Heiligenbergvereins seinen 1. Tag der Landschaftspflege auf den Wegen um den Heiligenberg durch. Trotz des angekündigten schlechten Wetters trafen sich 8 Männer, 1 Fotografin und 1 Köchin an der katholischen Kirche, um von dort die Landschaft um den Berg vom Müll zu befreien. Während wie in den letzten Jahren, bedingt durch das Flaschenpfand, die Zahl der Büchsen und Flaschen gering war, gab es noch genügend achtlos aus dem Auto weggeworfenen Müll einzusammeln, darunter einen Haufen Bauschutt und eine Matratze am Wasserbehälter, bei denen der Bauhof um Hilfe gebeten wird. Ein besonderes Lob erhielt wieder Otto Wicke, der wöchentlich die Papierkörbe auf dem Heiligenberg leert und für die Sauberkeit der Burg Heiligenberg sorgt. Als Anerkennung für die Mühe blieb das Wetter trocken, so dass die angestrebten Ziele erreicht wurden.Nach getaner Arbeit gab es wie immer eine kräftige Suppe von unserer Köchin Daria Clobes.
Walter Clobes, Vorsitzender des Arbeitskreises

Hier stand (als sie aktuell war) die Einladung zur Jahreshauptversammlung für Samstag, den 23. März 2019 inkl. Tagesordnungspunkten. Oben stehen Ergebnisse.